"Rettet die Bienen" - Gründung lokales Aktionsbündnis Volksbegehren Artenvielfalt, 15.12., FFB/Bauernmarkt

Phase2 Bild mit Landesweiten Unterstützern

Am kommenden Samstag, 15.12. um 11 Uhr wird auf dem Bauernmarkt in Fürstenfeldbruck das lokale Aktionsbündnis zum Volksbegehren Artenvielfalt ("Rettet die Bienen") offiziell gegründet. Für 12 Uhr ist ein Fototermin mit allen Unterstützern auf dem Klostergelände geplant.

Alle Naturschützer, Bienen- und Insektenfreunde sowie Organisationen, Verbände und Parteien im Landkreis sind aufgerufen, sich dem Aktionsbündnis anzuschließen und eingeladen, zum Fototermin und zum Gründungstreffen zu kommen. 

Das Volksbegehren hatte mit knapp 100.000 Unterschriften die notwendige Hürde zur Einreichung beim Bayer. Innenministerium deutlich übersprungen. Nun hat das Ministerium den Eintragungszeitraum auf den 31.1. bis 13.2.2019 festgelegt. In dieser Zeit müssen 10% der wahlberechtigten bayerischen Bevölkerung (das sind rund eine Million Bürgerinnen und Bürger!) in ihrem Rathaus ihre Unterschrift leisten, um ein besseres Naturschutzgesetz und mehr Artenschutz zu erreichen. 

Auf Landesebene besteht der Trägerkreis des Volksbegehrens aus der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Bündnis 90/ Die Grünen und dem Landesbund für Vogelschutz (LBV). Im Landkreis FFB haben bislang zusätzlich zu diesen drei Gruppierungen die SPD, die BBV (Brucker Bürgervereinigung), SlowFood sowie mehrere Einzelpersonen ihre Mitarbeit zugesagt.

Sie als Pressevertreter sind herzlich zu diesem Ereignis eingeladen.

Letzte Chance Volksbegehren! - die Inhalte

Ziel ist es, in Bayern das wirksamste Naturschutzgesetz Deutschlands zu erreichen. Ein Biotopnetzverbund soll die „Verinselung“ von einzelnen geschützten Gebieten beenden und das Ausbringen von Pestiziden soll eingedämmt werden, um nicht nur den Bienen, Schmetterlingen und Vögeln, sondern dem gesamten Artenreichtum bessere Überlebenschancen zu verschaffen. An den Gewässern sollen Uferrandstreifen verpflichtend geschützt werden und in der landwirtschaftlichen Ausbildung sollen die Gründe des dramatischen Artenschwunds zum Lehrinhalt gemacht werden. Auch für den Ausbau der biologischen Landwirtschaft soll es gesetzlich festgelegt Ziele geben. Großen Wert legen die Initiatoren darauf, „dass es sich nicht um eine Initiative gegen die Landwirtschaft handelt“. Die bäuerlich arbeitenden Familienbetriebe seien vielmehr die Leidtragenden einer verfehlten Agrarpolitik, die sie in ein System des „Wachsen oder Weichen“ drängt und zu einem gigantischen Höfesterben geführt habe.

Der detaillierte Gesetzestext ist zugänglich auf der Website www.volksbegehren-artenvielfalt.de.

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