persönlicher Kommentar
Wahlergebnis der ÖDP im Landkreis FFB
Der ÖDP-Kreisverband sowie die gewählten Vertreter bedanken sich ganz herzlich für das Vertrauen unserer Wählerinnen und Wähler; wir nehmen den Auftrag, ÖDP-Politik konsequent in die Gremien einzubringen, sehr gerne erneut an.
Christian Holdt - ÖDP
Das Ergebnis der ÖDP im Landkreis Fürstenfeldbruck fiel insgesamt leider schwächer aus als erhofft. In einer schwierigen, von Krisen und Kriegen geprägten Zeit war der Ausgang der Kommunalwahl sowohl für die ÖDP als auch für die meisten anderen demokratischen Parteien ernüchternd.
Dort, wo die AfD antrat, gelang dieser extrem rechten Partei der Einzug in die Parlamente – einer Partei, die den Klimawandel leugnet und ihren Fokus fast ausschließlich auf die Abschiebung von Asylbewerbern und Geflüchteten legt. Im Gegenzug mussten die demokratischen Parteien vielerorts Verluste hinnehmen.
Für die ÖDP wurden Tanja Pfisterer und Max Keil erneut in den Kreistag gewählt. In Olching wird Ulrike Girtner und in Germering weiterhin Tanja Pfisterer die ÖDP vertreten. Als neues Gesicht wird Gunter Senf in Fürstenfeldbruck aktiv werden; er wurde als Nachfolger von Alexa Zierl zum ersten Mal in den Stadtrat gewählt.
Insgesamt hat die ÖDP durch die Wahl jedoch leider zwei Mandate verloren. Trotz des hohen Einsatzes zahlreicher Kandidaten in vielen Gemeinden folgte die ÖDP im Landkreis FFB mit einem Minus von 1,4 % dem allgemeinen landesweiten Trend.
Woran lag es? Vielleicht war unser Auftritt angesichts der Flut an Plakaten und Flyern der Konkurrenz zu bescheiden. An den Infoständen hatten wir eigentlich ein gutes Gefühl. Dennoch scheint es, als würden viele Menschen – trotz aller Krisen – die Bedeutung der Regionalisierung und den Schutz unserer Lebensgrundlagen (Umwelt, Ernährung, Demokratie) derzeit nicht als vorrangige Kriterien für ihre Wahlentscheidung betrachten.
Für uns gibt es dazu jedoch keine Alternative: Die ÖDP wird sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten weiterhin unermüdlich für den Erhalt der Demokratie und unserer natürlichen Lebensgrundlagen einsetzen. Denn die aktuellen politischen Entwicklungen weltweit zeigen leider nur zu deutlich, was passiert, wenn beides ins Wanken gerät.
Wie unser tägliches Leben die Umwelt schützen kann - und wie man auch sonst noch dazu betragen kann, dazu gibt der Nachhaltigkeitstag in Eichenau mit vielen regionalen Ausstellern und Organisatoren am 26.4.2026 in der Friesenhalle gute Beispiele und erkärt auch die Hintergründe in begleitenden Vortägen. (Siehe auf unserer Termine Seite!)
Wichtiger Hinweis:
Blogbeiträge stellen die persönliche Meinung einzelner Parteimitglieder dar. Diese kann in Einzelfällen von der Programmlage der Partei abweichend sein. Auch ist es möglich, dass zu einzelnen Themen und Aspekten in der ÖDP noch keine Programmlage existiert.

